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Meilentörn Sardinien - Mallorca

Meilentörn mit unserem Skipper Markus

Wie sieht eigentlich ein Meilentörn von SAILACTIVE aus? Unser Skipper Markus aus Köln hat unsere "Lionheart" von Südsardinien zu unserer Basis in Palma de Mallorca überführt.

 


Samstag: Markus war schon die Woche zuvor mit unserem 41 Fuß Katamaran und einer Yoga & Sail Gruppe in Sardinien unterwegs. Daher kann er ausgeruht in den Meilentörn starten.

Nach dem ausführlichen Sicherheitscheck für die geplante Überführung hieß er gegen 15 Uhr die Gäste für die Überführung auf der Lionheart mit einem kühlen Begrüßungsgetränk willkommen. Nach dem gemeinsamen Einkauf ging es in die idyllische und trotzdem lebendige Altstadt von Cagliari zum Abendessen mit einem tollen Mix aus Meeresfrüchten und sardischen Spezialitäten, bei dem sich die Crew gut kennen lernte. Markus gab einen Ausblick auf die Wetter- und Windprognose für die ca. 300 Seemeilen lange Passage. Da sich das Wetter schon Anfang bis Mitte der Woche für die Route etwas verschlechtern sollte, war ein zeitiges Ablegen schon am nächsten Tag ratsam, um bei den ca. 60-80 Std. nonstop Segelzeit am Ende möglichst wenig ruppiges Wetter zu bekommen. Damit hat man auch mehr Zeit für schöne und entspannte Badebuchten... :)

Bei der gemeinsamen Routenplanung mit der Crew entstand die Idee, die Überfahrt nicht direkt nach Palma, sondern nach Mahon auf Menorca zu machen und dann über Cabrera nach Palma zu segeln, was auch windtechnisch eine gute Route war.


Sonntag: Nach einem entspannten Frühstück und einer etwas intensiveren Sicherheitseinweisung mit Einteilung der Notrollen und eines Wachsystems von 3 Teams ging es endlich los. Als die Bucht bei Calgliari verlassen war segelte man bei schönstem Wetter und Spaghetti Bolognese nach Großmutters Geheimrezept eines italienischen Gastes dem Sonnenuntergang entgegen.


Montag: Gerade das nächtliche Segeln bei fast Vollmond hatte besonderen Charme und strahlte Ruhe aus.

Überführungen mit Wachsystemen strukturieren den Tag und in den Stunden dazwischen hat man viel Zeit sich auszuruhen, zu lesen, sich mit den Mitseglern auszutauschen oder einfach in den unendlichen Weiten des Horizonts ohne Land in Sicht die Wellen und die sich darin spiegelnde Sonne zu beobachten.

Am Nachmittag gab Markus auch noch einen kleinen Astronavigationskurs mit dem Sextanten, so wie die Seefahrer früher ohne moderne GPS Geräte ihre Route geplant haben, was die Gäste richtig spannend fanden.

 


Dienstag: In der Nacht auf Dienstag wurde es dann spannender, als am Horizont das erste kleine Gewitter zu sehen war, das in Richtung Lionheart zog. Sofort wurde der Kurs  Richtung Süden geändert, um es im Norden vorbeiziehen zu lassen. Die Ausläufer brachten aber dennoch starken Regen, ordentlich Wind und höhere Wellen, was für Abenteuerstimmung sorgte. Nach 1 Stunde beruhigte sich alles wieder und der ursprüngliche Kurs lag wieder an.

Die am Sonntag prognostizierte Windrichtungsänderung kam aber leider etwas früher als vorhergesagt. Somit war die restliche Weiterfahrt bei Windstärke 5 und sich kreuzenden Wellen bis Mahon ein etwas wilderer Ritt. Gegen 16 Uhr erreichten wir Menorcas Hauptstadt mit dem zweitgrößten Naturhafen der Welt, der schon im 18. Jhdt der englischen Flotte als Hauptbasis diente. Die beeindruckende Einfahrt durch den langen „Fjord“, vorbei am historischen Castell bis zum Stadtkai direkt unter der Altstadt, haben wir sehr genossen. Als ersten „Anleger“ der Tour gab es für die stolze Crew Aperol Spritz mit dem obligatorischen Schluck für Neptun und eine ausgiebige und warme Dusch für jeden.

Nach dem leckeren Abendessen an Bord ging es in die gemütliche und gut erhaltene Altstadt, wo wir mit Cocktails die erfolgreiche Überfahrt feierten. Für den nächsten Tag war ein Landtag zur Erholung vorgesehen...


Mittwoch: Ausschlafen, Frühstück, Sonnenbaden, Ausruhen, Sightseeingtour in der tollen Altstadt von Mahon, Shopping und Straßencafés - ein wunderbarer, entspannter Tag bei bestem Wetter.

Die Crew war abends wieder fit und so ging es um 21 Uhr auf zur nächsten Insel - Cabrera. Die Passage aus dem Hafen und durch den Fjord mit all seinen Lichtern, Leuchtfeuern und -Türmen wurde von einem wissbegierigen Crewmitglied geplant und durchgeführt. Auch in Hafen Ablegen durfte ein Mitsegler.


Donnerstag: Wieder eine traumhaft ruhige Nacht auf See mit einem grandiosen Sonnenaufgang... Tagsüber konnten ein paar Interessierte Peilungen mit dem Handkompass und Navigation üben und Markus zeigte ihnen noch ein paar Tricks.

Nach knapp 80 Seemeilen war Cabrera erreicht und man steuerte erst mal die blaue Grotte an bevor es zur reservierten Boje in der tollen Bucht im Naturschutzgebiet ging.  Nach ausgiebigem Baden und Schnorcheln in glasklarem Wasser ging es zum Sundowner an die einzige Bar an Land. Zurück an Bord kochte die Crew gemeinsam und ließ den Abend bei ausgelassener und lustiger Stimmung ausklingen.


Freitag: Das Schönste ist morgens nach dem ersten Kaffee der Sprung ins türkise Meer mit einen unglaublichen Fischreichtum, weil Angeln hier streng verboten ist. Nach dem Frühstück startete man schweren Herzens den letzten Schlag zum Zielhafen Palma.

Bei angenehm leichten Wind konnte nochmal gemütlich gesegelt und im Netz des Katamarans gechillt werden, bevor man nach insgesamt 445 Seemeilen in den Hafen von Palma einlief.

Ein gemütlicher Restaurantbesuch in der Altstadt von Palma rundet die Woche ab. Die Stimmung ist ausgelassen und man lässt die Eindrücke der Reise nochmal Revue passieren.


"Das waren wieder zwei tolle Wochen mit SAILACTIVE!"

Zum Meilentörn Mallorca - Sardinien und Sardinien - Mallorca geht es HIER.

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